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| Bericht vom 14.04.2011 |
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Einsatznachsorge – Hilfe für Helfer
Die Einsätze des THW sind vielfältig. Sie reichen von einfachen Aufgaben bis hin zu hoch anspruchsvollen Rettungs- und Bergungsaufträgen. Dabei treffen die
Helfer und Helferinnen immer wieder auf Extremsituationen. Das Einsatznachsorgeteam des Landesverbandes Sachsen, Thüringen steht hier zur Verfügung.
Die Anzahl der Einsätze im In- und Ausland nimmt statistisch immer mehr zu. Somit steigt auch die Wahrscheinlichkeit für potenziell belastende Einsätze an. Ein potenziell
belastender Einsatz ist eine Situation, die einen Helfer oder eine Helferin an die körperlichen und psychischen Belastungsgrenzen oder darüber hinaus führt.
Das Einsatznachsorgeteam (ENT) des Landesverbandes SN, TH gibt es mittlerweile seit 2007. Die Teamleiterin Inez Laaser, Fachberaterin im Ortsverband Eilenburg und
psychosoziale Fachkraft (psFk), hat Hand in Hand mit dem Geschäftsführer der Geschäftsstelle Chemnitz Sven Hoppe das ENT SN, TH aufgebaut und einsatzfähig gemacht.
Mittlerweile setzt sich das ENT SN, TH aus13 speziell geschulten THW-Einsatzkräften (Peers) und noch einer weiteren psychosoziale Fachkraft in Ausbildung zusammen.
Damit ist das ENT SN, TH grundsätzlich gut aufgestellt, jedoch konnte erst ein Peer aus Thüringen gewonnen werden. Interessenten aus den Thüringer Ortsverbänden können
sich bei Sven Hoppe unter sven.hoppe@thw.de oder (03 71) 45 04 70 11 melden.
Die psychosoziale Notfallversorgung, die in den Einsatznachsorgeteam im THW betrieben wird, garantiert strikte Vertraulichkeit und Verschwiegenheit. Im Einsatzfall ist
das Team rund um die Uhr erreichbar. Die Anforderung erfolgt über das Einsatzhandy des Landesverbandes. Im Einzelfall ist auch anonyme Hilfe unter 0 18 05 „Trauma“
87 28 62 erhältlich.
Im Rahmen der Ausbildung fand am 09. April 2011 ein Teammeeting des ENT SN, TH statt. Um mehr über Einsatznachsorge und die verantwortungsvolle Tätigkeit des Teams zu
erfahren, begleiteten Dr. Marcus von Salisch und Jens Ewert von der Dienststelle des Landesbeauftragten in Altenburg diesen Tag. Unter anderem standen folgende Themen
auf der Tagesordnung:
- Ausbildungsstand und die dazugehörigen Grundlagen,
- Helferbetreuung nach belastenden Einsätzen,
- die Förderung der Dialoge zwischen den Führungskräften und den Helfern
- die Vorstellung des ENT SN, TH in den Ortsverbänden
- die Gewinnung ENT Mitglieder für das ENT SN, TH
Im Anschluss fand noch eine Supervision (Form der Beratung zur Verbesserung der Arbeit im Team) im teaminternen Kreis statt.
Text: Ramona Richter, Mitglied im ENT/BÖ OV Chemnitz
Foto zum Bericht:

Teammeeting
Foto: THW / Für Großansicht bitte anklicken
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