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| Bericht vom 07.12.2009 |
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Landesversammlung der THW-Landesvereinigung Sachsen und Thüringen e. V.
Die THW-Landesvereinigung Sachsen und Thüringen lud am vergangenen Samstag zur Landesversammlung in den Ortsverband Leipzig ein.
Dieser 5. Dezember, der traditionsgemäß weltweit als Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements
begangen wird, war auch aus einem weiteren Grund ein ganz besonderer Tag: Die Landesvereinigung konnte in ihre Reihen neue örtliche
Helfervereinigungen aufnehmen. Günter Baumann, MdB und Vorsitzender der THW-Landesvereinigung Sachsen und Thüringen, begrüßte dazu feierlich die
Vertreter aus Aue-Schwarzenberg, Dresden, Eisenach und Leipzig und überreichte ihnen die Aufnahmeurkunden.
Nach der feierlichen Aufnahme konnte Günter Baumann auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurückblicken: Der „Tag des THW“ in Chemnitz habe einen
spürbaren Impuls gesetzt. Die Helfervereinigungen leisteten vor Ort immer wieder finanzielle und ideelle Hilfe bei konkreten Problemen der über
3000 THW-Helferinnen und Helfer im Landesverband Sachsen, Thüringen. Jeder der 34 Ortsverbände verfüge über eine Jugendgruppe und der
Frauenanteil von ca. 10% nehme im Bundesvergleich einen Spitzenplatz ein. Damit die unterstützende Arbeit auch in Zukunft fortgeführt werden
könne, sei man auf weitere Spender und Sponsoren dringend angewiesen. Nicht zuletzt durch die Wirtschaftskrise sei das aber schwierig. Die
Landeshelfervereinigung stehe auch dazu den in ihr organisierten Helfervereinen mit Rat und Tat zur Seite und kann z. B. auch als Bindeglied zur
THW-Bundesversammlung dienen.
Martina Geigenmüller, Schatzmeisterin der Landeshelfervereinigung, gab in ihrem Kassenbericht eine Übersicht zu Einnahmen und Ausgaben:
Es gäbe keine Rückstände und das nun umgesetzte Lastschriftverfahren wäre für alle vorteilhaft.
Manfred Metzger, Landesbeauftragter des THW-Landesverbandes Sachsen, Thüringen ging in seinem Bericht auf verschiedene Entwicklungen im THW
ein: Die nachhaltige Entwicklung von Führungskräften sei eine der dringendsten Aufgaben. Es gäbe insbesondere in den neuen Bundesländern eine
berufsbedingte hohe Fluktuation, die kompensiert werden müsse. Neben rechtlichen Rahmenbedingungen, die durch das neue THW-Gesetz geschaffen
wurden, ging Manfred Metzger unter anderem auch auf die in Zukunft zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel des Bundes und auf geplante
Neugründungen von Ortsverbänden ein.
Die danach geführte Aussprache zu den Berichten wurde insbesondere von den Landesprechern Gerald Hiemer für Sachsen und Rainer Beichler für
Thüringen genutzt. Im Vordergrund standen dabei konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für Helferinnen und Helfer und die damit verbundenen
finanziellen Bedarfe.
Im weiteren Verlauf gab es auch durchaus leidenschaftliche und kritisch vorgetragene Diskussionsbeiträge. Resümierend kann festgestellt werden,
dass diese erkenntnisreiche und konstruktive Veranstaltung auf jeden Fall dem Grundanliegen des Ehrenamtes dienlich war.
Fotos zum Bericht:

MdB Günter Baumann überreicht die Aufnahmeurkunden

Schatzmeisterin Martina Geigenmüller informiert über den Stand der Finanzen

Landessprecher Sachsen Gerald Hiemer bei seinen Ausführungen

Landessprecher Thüringen Rainer Beichler berichtet

Gerald Hiemer – Landessprecher für Sachsen, Martina Geigenmüller – Schatzmeisterin der THW Landeshelfervereinigung, Günther Baumann – MdB und Vorsitzender der THW Landeshelfervereinigung, Doreen Etzold, Schriftführerin der THW Landeshelfervereinigung, Rainer Beichler – Landessprecher für Thüringen, Manfred Metzger – Landesbeauftragter für Sachsen, Thüringen
Fotos: THW / Für Großansicht bitte anklicken
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