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| Übungsbericht vom 23.09.2009 |
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„Explosion“ am Turm der Jugend
Die beiden Bergungsgruppen des Ortsverbandes Altenburg übten kürzlich in den leerstehenden Gebäuden am Turm der Jugend in Altenburg die Rettung
von Personen. Mit tatkräftiger Unterstützung einiger eingeweihter Helfer hatten Zugführer und Ausbildungsbeauftragter des OV Altenburgs einige
Übungsszenarien vorbereitet.
Nach dem Frühstück erklärte Zugführer Marko Heinig, worauf bei der anstehenden Übung zu achten sei. Dann rückten die vollbesetzten Gerätekraftwagen
I und II zum Übungsgelände aus. Dort wartete Ausbildungsbeauftragter Simon Englisch schon auf die Helfer und verteilte die ersten Einsatzaufträge
an die beiden Gruppenführer.
Zunächst suchte die 2. Bergungsgruppe nach einer angenommenen Explosion in einer Werkstatt in den Randtrümmern nach Verletzten. Schon nach kurzer
Zeit fanden die Helfer drei verletzte Personen – eine davon unter schweren Trümmern eingeklemmt.
Einer der Helfer blieb beim Eingeklemmten, während ein anderer den Gruppenführer den Fund an den Gruppenführer meldete. Dieser musste nun entscheiden,
wie die Befreiung ablaufen sollte.
Zuerst wurde die Betonplatte gegen weiteres Verrutschen gesichert, dann hoben die Helfer sie mit einem hydraulischen Heber an und befreiten
den Verletzten. Währenddessen kletterte an einem anderen Gebäude ein Atemschutztrupp der 1. Bergungsgruppe durch ein zerstörtes Fenster –
die Türen des Gebäudes waren durch Trümmer versperrt. Im Inneren wurden ausgetretene Atemgifte vermutet. Deshalb durchsuchten die Helfer
ausgerüstet mit Atemluft aus Flaschen, Beilen und Lampen die Räume.
Draußen standen zwei weitere Atemgeräteträger in Bereitschaft. Sie bildeten den sog. Rettungstrupp und mussten ihren Kameraden im Gebäude helfen,
falls diese in eine Notlage geraten sollten. Nach einiger Zeit meldete der Suchtrupp über Funk an den Gruppenführer: „Im dritten Raum links
eine bewusstlose Person gefunden.“ Rasch wurde das Opfer in einem Schleifkorb nach draußen getragen und dort an den Rettungsdienst übergeben.
Nach einer wohlverdienten Mittagspause folgte dann ein ähnliches Szenario: Wieder galt es mehrere Personen aus einem teilweise eingestürzten
Gebäude zu retten. Allerdings war einer der Räume, in denen ein Verletzter vermutet wurde, nicht mehr von außen zugänglich. Türen und Fenster
waren durch größere Trümmerhaufen blockiert. Deshalb erstellten beide Bergungsgruppen zusammen einen Mauerdurchbruch. Tatsächlich entdeckten
die Helfer hinter der Wand einen Verletzten, der dann durch das Loch in der Wand gerettet werden konnte. Damit war der Übungstag beendet und
gegen 16 Uhr gingen die Helfer zufrieden nach Hause.
Fotos zum Bericht:

Atemträger

Tür wird aufgebrochen
Fotos: Daniel Friedel / Für Großansicht bitte anklicken
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