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| Übungsbericht vom 23.09.2009 |
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Alarmübung im Ortsverband Zwickau
Nach intensiver Vorbereitung fand am vergangenen Freitag eine Alarmübung im Ortsverband Zwickau statt. Die Helferschaft war von diesem
besonderen Termin auf dem Dienstplan selbstverständlich nicht informiert und staunten nicht schlecht, als um 23:37 Uhr zuerst die Funkmeldeempfänger
und wenig später die Handys klingelten.
Das Erstaunen bei den Helfern hielt an, als wenig später, als die ersten Helfer gerade eintrafen, der Zugtrupp mit Blaulicht vom Hof fuhr.
Zugführer und Übungsleiter Felix Ottemann hatte Anweisung gegeben, dass eine möglichst realitätsnahe Einsatzübung zu absolvieren sei,
und so wurden die Helfer auch bis zum Schluss im Dunklen gelassen.
Bei der Alarmübung galt es, verschiedene oft trainierte Dinge zu proben und zu testen. Beispielsweise: welche Zeit der Technische Zug mit
der Fachgruppe Beleuchtung aus dem Zustand der normalen Einsatzbereitschaft bis zum Ausrücken benötigt. Hocherfreut nahm der Zugtrupp dann
um 00:19 zur Kenntnis, dass nicht nur zahlreiche Helfer, sondern auch die vollständige Technik der Fachgruppe Beleuchtung sowie Ausstattung
zum Errichten eines Bereitstellungsraumes den Ortsverband in Kolonnenfahrt verlassen hatten. Als die Helfer wenig später das erste
Übungsgelände – den Hof des Feuerwehrtechnischen Zentrums Wilkau-Haßlau - erreicht hatte, erhielten sie die ersten Befehle des Abends:
Eine Gruppe von verwirrten Personen ist aus einer nahegelegenen Pflegeeinrichtung geflohen und im Bereich der Autobahnbrücke der A72
gesichtet wurden. Auftrag ist es, den Bereitstellungsraum auszuleuchten sowie das Gelände des FTZ und den begehbaren Bereich unter der
Autobahnbrücke nach den Vermissten abzusuchen.
Als zweites Übungsgelände wurde ein Bereich im Gebiet der Ortslage Vielau genutzt, der Bereich von mehreren Teichen war auszuleuchten und
anschließend abzusuchen. Letzteres gestaltete sich schwierig, so dass erst gegen 02:20 der „Verletzte“ gefunden wurde. Als die den Helfern
bekannte Übungspuppe entdeckt wurde, war auch dem letzten Helfer klar, dass es sich um eine Übung handelte. Nachdem man erfolgreich die
umfangreich installierte Beleuchtungstechnik zurückgebaut hatte, konnte in den Ortsverband zurückgekehrt werden. Als die Einsatzbereitschaft
wiederhergestellt war, konnte Felix Ottemann die Helfer kurz nach 03:30 in den wohlverdienten Feierabend entlassen.
In später, aber trotzdem gemütlicher Auswertungsrunde konnte von allen Übungsplanern abschließend ein durchweg positives Fazit gezogen werden.
Fast alle gelehrten Dinge wurden ordnungsgemäß ausgeführt und schnell und zuverlässig umgesetzt. „Viele Dinge, die das Einsatzgeschehen
betreffen, sind nicht im Rahmen eines normalen Dienstes zu üben. Ich bin sehr glücklich, dass auch unsere jungen Mitglieder ihre
uneingeschränkte Einsatzbereitschaft bewiesen und das gelernte erfolgreich umgesetzt haben.“ so Ottemann abschließend.
Text: Robin Zimny
Fotos zum Bericht:
Fotos: Daniel Friedel / Für Großansicht bitte anklicken
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