

Foto: THW Chemnitz
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Desinfektionsanlage für Maul- und Klauenseuche
Seit dem Jahr 2001 beherbergt das Technische Hilfswerk in Thüringen drei Desinfektionsanlagen für Maul- und Klauenseuche.
Die Anlagen sind stationiert in den THW-Ortsverbänden Apolda, Heiligenstadt und Suhl. Sie können bei Bedarf angefordert
werden über die örtlichen Leitstellen. Die Beschaffung wurde veranlaßt und finanziert vom Thüringer
Ministerium für Soziales und Gesundheit, die auch Eigentümer der Anlagen sind.
Die Desinfektionsanlage für Maul- und Klauenseuche soll Kraftfahrzeuge so weit desinfizieren, dass das MKS-Erregervirus abgetötet und
eine Weiterverbreitung über die Grenzen des MKS-Sperrgebietes hinaus verhindert wird.
Die Desinfektion erfolgt in drei Schritten.
Die Sprühnebel-Desinfektion dient zur Benetzung aller Fahrzeugaußenflächen. Mit Hilfe von Hochdruckreinigern werden die Radkästen, der
Türschwellenbereich und der Fahrzeugboden gesondert behandelt. Die Reifen werden durch eine spezielle Reifendesinfektion nachbehandelt.
Die vom Fahrzeug herunter laufende Desinfektionslösung wird aufgefangen und abgepumpt. Zur Zwischenlagerung werden Auffangbehälter
eingesetzt. Die Herstellung der Desinfektionslösung kann bei Bedarf vor Ort erfolgen.
Um eine starke Verunreinigung der Anlage sowie eine unzureichende Desinfektion zu verhindern, ist bei stark verschmutzten
Kraftfahrzeugen z.B. durch Erd-, Lehm- und Dunganhaftungen, eine Vorreinigung mit Wasser, an geeigneter Stelle innerhalb des
Sperrbezirkes durchzuführen.
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