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| Einsatzbericht vom 17.08.2010 |
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Zweite Hochwasserwelle traf Ostsachsen
In der Nacht zum 16. August überquerte wieder ein Regengebiet mit ergiebigen Niederschlägen Ostsachsen.
Besonders hart traf es wieder der Landkreis Sächsische Schweiz.
Ralf Mancke vom Ortsverband Dresden berichtet dazu:
„Glücklicherweise blieb das Stadtgebiet Dresden von größeren
Schaden verschont. Somit konnte der Ortsverband(OV) Dresden der Anforderung nach einem Baufachberater für den OV Pirna
zügig nachkommen und ein Erkundungsteam in den OV Pirna entsenden. Schon auf der Anfahrt wurde klar, dass es sich um
größere Schäden handeln wird, da fast alle Zufahrtswege durch Hangrutsche, Überflutung und vollgelaufene Unterführungen
unpassierbar waren.
An der Schadensstelle in Pirna-Copitz bot sich dann folgendes Bild:
- oberhalb zweier Grundstücke hatte sich Regenwasser gesammelt und hatte diese verwüstet
- am Gebäude auf dem oberen Grundstück, hatte das Wasser das Fundament freigespült und es zeigten sich bereits massive Risse im Mauerwerk
- am Gebäude im unteren Haus, hatte das Wasser die Hintertür eingedrückt und war als reißender Bach vom 1. OG ins Erdgeschoß gelaufen, von dort aus durch die Vordertür auf die Straße
- Auswaschungen an beiden Grundstücken von rund 30 m³ Erde und Schlamm
Da bereits der OV Pirna mit allen Kräften im Einsatz war, wurde für diese Einsatzstelle aus Dresden Hilfe angefordert.
Der Einsatzauftrag lautete: Sicherung des einsturzgefährdeten Gebäudes, Stabilisierung des Hanges und der beschädigten Trockenmauern.
Innerhalb von nur 30 Minuten gelang es den Spezialisten unserer Fachgruppe Logistik, Spezialbohrgerät, Felsanker, Holz,
Spanngurte, wasserfestes Sperrholz und jede Menge Kleinmaterial zu organisieren, welches anschließend zur Einsatzstelle
geliefert wurde.
Die freiwilligen Helfer des OV Dresden arbeiten bis in die Nachtstunden und konnten gegen 0.00 Uhr den Einsatz abschließen.
Die Helfer in Dresden stehen auch weiterhin bereit, um bei Bedarf ihre Kameraden aus Pirna zu unterstützen.“
Zur gleichen Zeit kämpfte im Bombardierwerk Bautzen die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen vom OV Bautzen mit vier Helfern gegen
die Wassermassen. Zum Einsatz kam dabei die Hannibalpumpe mit einer Leistung von 5000 l/min. Im Koordinierungsstab war ein
Helfer vom OV Bautzen tätig.
Fotos zum Bericht:
Fotos: Ralf Mancke / Für Großansicht bitte anklicken
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