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| Einsatzbericht vom 09.08.2010 |
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„Sie haben Großes geleistet!“
Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und der sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, haben sich am Montag ein Bild von den
verheerenden Auswirkungen des Starkregens in Ostsachsen gemacht. Im Mittelpunkt der Gespräche vor Ort stand dabei auch die Arbeit des
Technischen Hilfswerks.
In Bautzen war die Spree nach heftigen Regenfällen mitten durch das Werksgelände von Bombardier geschossen. Dabei floss das Wasser wieder im alten
Flussbett der Spree. Das Hochwasser hinterließ einen Millionenschaden, genaue Summen stehen noch nicht fest. De Maizière war am Sonntag vom
Technischen Hilfswerk unterrichtet worden, dass in Bautzen ein ganzes Werk unter Wasser stehe. „Sofort sind die Erinnerungen an den August 2002
bei mir hochgekommen, bis hin zum Geruch in der Nase, den ich jetzt hier wieder spüre.“
Beide Minister haben vor Ort in Bautzen nicht nur gesehen, dass die THW-Einheiten gute Arbeit leisten. Sie hörten immer wieder von den zuständigen
Stellen von Bombardier, dass das THW mit Kompetenz und Erfahrung die Lage im Griff hat. „Ich war sehr überrascht, wie schnell die Reaktion des
Technischen Hilfswerks war“, so Werksleiter Volker Eickhoff. „ Ich danke allen THW-Einsatzkräften ganz herzlich für die immense Arbeit!“
Staatsminister Ulbig zeigte sich im Gespräch mit den THW-Einheiten stolz darauf, dass in Sachsen Männer und Frauen eine derart hervorragende
Arbeit zu leisten vermögen. Und Bundesinnenminister de Maizière erklärte, dass das, was das THW Großartiges im In- und Ausland in erster Linie mit
ehrenamtlichen Kräften leistet, bei seinen Reisen im Ausland immer wieder zu positiven Nachfragen führe: „Das ist etwas Besonderes in unserem Land.“
Beide Minister nahmen sich sehr viel Zeit für Gespräche mit den Einsatzeinheiten und ließen sich intensiv vom THW-Einsatzabschnittsleiter
Martin Mühle die Lage erklären. Dabei kamen auch Themen wie Einsatztaktik, Engagement der Helfer und Bereitschaft der Arbeitgeber zur Freistellung
der Einsatzkräfte zur Sprache. De Maizière und Ulbig baten Mühle, allen THW-Einsatzkräften Dank und Anerkennung auszusprechen.
Dr. Manfred Schmidt, Abteilungsleiter im Bundesinnenministerium, THW-Vizepräsident Rainer Schwierczinski und Landesbeauftragter Manfred Metzger
haben die beiden Minister bei ihrem Rundgang durch das Einsatzgebiet bei Bombardier in Bautzen begleitet. Sie informierten sich hier und an weiteren
Einsatzstellen in Ostsachsen und führten Fachgespräche mit den Helfern. „Wir ernten nun die Früchte unserer langjährigen Arbeit“,
fasste Manfred Metzger die Situation zusammen. Es zeige sich nunmehr, dass die Grundlagenarbeit der letzten Jahre nach dem Hochwassereinsatz
des Jahres 2002, vor allem mit der Feuerwehr und den Anrainerstaaten, äußerst erfolgreiche Ergebnisse bringe.
Fotos zum Bericht:

Einsatzabschnittsleiter Martin Mühle beim Lagevortrag vor Bundesinnenminister de Maizière, Staatsminister Ulbig und Landesbeauftragten Metzger

erste Informationen über die THW-Aufgaben im Einsatzgebiet Bombardier für die beiden Minister de Maizière und Ulbig

Bundesinnenminister de Maizière und THW-Vizepräsident Rainer Schwierczinski im Gespräch mit Einsatzkräften
Fotos: Andrea With / Für Großansicht bitte anklicken
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