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Einsatzbericht vom 16.11.2009
Scheunenbrand in Saalbach bei Hartha – THW Döbeln unterstützt

Sonntag, 15.11.2009. Um 1:00 Uhr morgens rücken mehrere Freiwillige Feuerwehren in den Ortsteil nach Hartha aus. Ziel war ein Großbrand in der Scheune eines Landwirtschaftsbetriebs.

In der Scheune lagerten über 2.000 Strohballen. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Weil die Helfer – auch wegen der enormen Rauchbildung – regelmäßig eine Pause brauchten, wurden weitere Hilfskräfte herbeigerufen. Die Einsatzleitung oblag der FFW Hartha und wurde im weiteren Verlauf an die Feuerwehr Leisnig zur Ablösung übergeben.

Gegen 6:00 Uhr erreichte der Einsatzbefehl auch das THW Döbeln. Die Fachgruppe Räumen mit dem Bergungs-Räum-Gerät wurde angefordert, um den brennenden Strohmassen Herr zu werden. Etwa 7:00 Uhr trafen neun Helfer der FGr. Räumen und der 1. Bergungsgruppe an der Einsatzstelle ein. Im Ortsverband wurde eine LuK (Leitungs- und Koordinierungsstab) eingerichtet und weitere Helfer alarmiert. Auf die Helfer des Ortsverbandes warteten an diesem Tag verschiedenste Aufgaben.

Anfänglich startete direkt die Beräumung der Strohballen, die nach den Löscharbeiten noch starken Rauch bildeten. Nach kurzer Zeit jedoch schon mussten die Arbeiten gestoppt werden. Beschädigt durch die Hitze sowie das Löschwasser gaben die Kaltluftschächte im Boden der Scheune nach. Das Risiko, dass die Radlader unkontrolliert abrutschen, war zu groß. Schnell musste eine Alternative gefunden werden.

Die Führungskräfte von FFW und THW verständigten sich darauf, Seitenwände der Scheune einzureißen. So konnte die Beräumung entsprechend weiter erfolgen. Auch hier war das THW wieder gefragt. Mit Hilfe des Radladers und einem Stahlseil wurde ein Teil der Seitenwand zu Fall gebracht. Angefacht durch den plötzlichen Zustrom frischer Luft, fingen die Strohballen erneut Feuer. Die FFW waren sofort zur Stelle und begannen mit den Löscharbeiten. Nun konnte wieder mit der Beräumung begonnen werden.

Angesichts der schier unendlichen Massen an Stroh und der eintretenden Dunkelheit forderte das THW Döbeln die Unterstützung weiterer Ortsverbände an. Nach nur kurzer Alarmierungszeit trafen die Fachgruppe Räumen des OV Chemnitz inkl. eines Radladers sowie die Fachgruppe Beleuchtung und Ablösefahrer für den Radlader des THW Döbeln aus dem OV Leipzig in Döbeln ein. Sie wurden von hier gemeinsam mit weiteren Helfern des Döbelner THW zur Einsatzstelle geleitet. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Agrarbetriebs, den FFW und den Helfern aus Chemnitz und Leipzig gingen nun die Räumarbeiten wesentlich schneller voran.

Trotzdem dauerte der Einsatz bis tief in die Nacht. Die Helfer des THW verließen die Einsatzstelle gegen 6:00 Uhr am Folgetag und stellten nach einer Ruhepause die Einsatzbereitschaft im OV wieder her. Einzelne Helfer waren so fast 24 Stunden ununterbrochen im Dienst. Im Einsatz waren über 15 Helfer aus dem Ortsverband Döbeln, 3 Helfer aus dem OV Chemnitz und 5 Helfer aus dem OV Leipzig.

Unser Dank geht an dieser Stelle noch einmal an
  • die Helfer aus Chemnitz und Leipzig für die schnelle und sehr gute Unterstützung
  • die Kameraden der beteiligten Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit
  • und die Johanniter für die gute Verpflegung.
Text: Daniel Postelt, BÖH – OV Döbeln


Fotos zum Bericht:

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Abbruch Seitenwand

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Aufflammen Stroh nach Wandabbruch

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Beräumung Brandmaterial

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die Arbeiten dauern bis tief in die Nacht

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Löschangriff der FFW

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Seitenwand stürtzt zusammen

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Steinbohrer – Vorbereitung Wandabbruch

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THW Helfer

 Fotos: Daniel Postelt / Für Großansicht bitte anklicken



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